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Einsatz 13/2021 – Dachstuhlbrand

Datum: 08.02.2021

Alarmierung: 18 Uhr

Einsatzstichwort: Dachstuhlbrand

Einsatzort: Nordhausen, OT Leimbach, Pfarrholz

Einsatzdauer: 7.5 Std.

Fahrzeuge und Stärke:

HLF      Nordhausen-Mitte 44, Stärke 1/3

DLK      Nordhausen-Mitte 33, Stärke 1/2

RW 1    Nordhausen-Mitte 71, Stärke —

MTW    Nordhausen-Mitte 19, Stärke 0/2

FüKW   Nordhausen-Kreis 11, Stärke —

Gesamtstärke: 9 Kameraden /-innen

weitere Kräfte: u. a. Berufsfeuerwehr Nordhausen, ELD Berufsfeuerwehr Nordhausen, FF Steigerthal, FF Petersdorf, FF Buchholz, FF Sundhausen, FF Leimbach, FF Hesserode, FF Bielen, FF Krimderode, Freischichten Berufsfeuerwehr Nordhausen,  FF Urbach, FF Heringen, FF Ilfeld, FF Görsbach, FF Harztor, FF Berga (MSH), Rettungsdienst, Sanitäts- und Betreuungszug DRK, Polizei

Wir wurden zusammen mit mehreren Feuerwehren der Stadt Nordhausen zu einem Dachstuhlbrand alarmiert.

Vor Ort konnte die Lage schnell bestätigt werden, da bereits offene Flamen zu sehen waren, die aus dem Dachstuhl schlugen. Durch die Witterungslage, die derzeit herrschte, stellte sich der Einsatz anfangs als schwierig heraus. Einige Feuerwehren konnten nicht Ausrücken, andere erst deutlich verzögert, da viele (teilweise zu Fuß) oder nur langsam zu ihren Gerätehäusern kamen.

Als die ersten Kräfte vor Ort eingetroffen sind, wurde mit den Löschmaßnahmen begonnen. Für die weiteren anrückenden Kräfte galt es dann, so schnell wie möglich, eine Wasserversorgung aufzubauen. Erschwerend zu den Arbeiten kamen die Verhältnisse, dass es sehr glatt war und während des Einsatzes immer wieder Einsatzkräfte stürzten. Glücklicherweise kam es zu keinen ernsten Verletzungen.

Nachdem die Wasserversorgung gestanden hatte, wurden Einsatzabschnitte gebildet, wobei die FF Nordhausen-Mitte den Abschnitt „Innenangriff“ übernahm. Da später Teile des Dachstuhles einsturzgefährdet waren, konnten die Trupps, die unter schwerem Atemschutz im Einsatz waren, nur eingeschränkt arbeiten. Teilweise mussten die Löscharbeiten von außen eingestellt bzw. unterbrochen werden, um die Einsatzkräfte im Innenangriff nicht weiter zu gefährden. Schließlich konnten alle offenen Feuer gelöscht werden. Damit wurde der Abschnitt „Innenangriff“ aufgelöst und die weiteren Löscharbeiten und das Aufsuchen von Glutnestern, wurde von Außen durchgeführt. Dazu weite Teile des Daches abgetragen werden, da sich die Glutnester in der Dämmung weiter ausbreiteten.

Neben der Tatsache das es glatt war, kam erschwerend die Kälte hinzu. Somit war es eine Herausforderung unter den Umständen, mit nassen Handschuhen und gefrierendem Löschwasser, weiter sein Bestes zu geben. Für die eingesetzten Trupps unter Atemschutz und später für alle Einsatzkräfte wurden Räumlichkeiten der LPG zur Verfügung gestellt und später mit Essen und heißen Getränken versorgt. Auch während dem Einsatz sind viele Anwohner mit Kaffee und Tee an die Einsatzkräfte herangetreten.

Während ein Großteil der Einsatzkräfte in Leimbach zu Gange war, wurde die Grundsicherung der Stadt Nordhausen durch angeforderte Kräfte aus Berga und später auch durch unsere Drehleiter gewährleistet.

Der Einsatz war nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft gegen 1:40 Uhr beendet.

Fotos: Jan Pascal Heerlein / Silvio Dietzel